Gegen 17.15 Uhr löste die Leitstelle Alarm für drei Freiwillige Feuerwehren und den Rettungsdienst aus: Auf der L443 waren zwei Autos zusammengestoßen. Anrufer berichteten von eingeklemmten Unfallopfern.
Die Ehrenamtlichen aus Schoholtensen, Rehren und Rolfshagen fuhren sofort zu ihren Feuerwehrhäusern und rückten mit mehreren Fahrzeugen aus.
Zeitgleich mit dem ersten Rettungswagen traf auch der Einsatzleiter ein und konnte schnell Entwarnung geben: Trotz des schweren Unfalls war niemand eingeklemmt.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte zunächst ein Seat Altea von Altenhagen kommend einen Radfahrer überholt. Die 33-jährige Fahrerin war mit ihrer Tochter, einer Nichte und ihrem Vater auf Probefahrt mit dem Auto eines Autohauses.
Aus Richtung Rehren kommend fuhr in diesem Moment ein VW über die nahe Kuppe. Dessen Fahrer bremste leicht, als er den Überholvorgang bemerkte.
Der Fahrer eines dahinter fahrenden Mustang-Oldtimers aus dem Jahr 1966 bremste ebenfalls, geriet dabei aber in’s Schleudern und krachte frontal, seitlich versetzt, in den Altea, der inzwischen auf Höhe der beiden Fahrzeuge war.
Die Front des Mustangs wurde dabei komplett aufgerissen, anschließend schleuderte das Auto nach rechts in den Grünstreifen.
Mutter, Tochter und Nichte aus dem Altea wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mustangs blieb leicht verletzt an der Unfallstelle, um sich um den Abtransport des völlig zerstörten Autos zu kümmern.
Nach Polizeiangaben hatte die Altea-Fahrerin in ausreichender Entfernung vor der Kuppe überholt, so dass ihr kein Vorwurf gemacht werden könne.
Hinweis: Alle Fotos sind für die eingesetzten Feuerwehren, wie immer, kostenlos zu erhalten. Bitte wendet euch bei Interesse mit einer offiziellen Mailadresse eurer Organisation an redaktion@n112.de!