Gegen 14.30 Uhr alarmierte die Leitstelle Hameln zu einem Brand im Ortsteil Eimbeckhausen: An der Rückseite eines Supermarktes sollte ein Container brennen.
Am Einsatzort brannte der Inhalt einer industriellen Papierpresse samt Behälter, die zum Verkleinern von Großverpackungen genutzt wird.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Gefahr eines Übergreifens auf das Gebäude ließ der Einsatzleiter Nachalarm auslösen, so dass sich weitere Ehrenamtliche auf den Weg zum Brandort machten.
Vor allem Atemschutzgeräteträger (AGT) waren nötig, um im Qualm arbeiten zu können.
Zur Überwachung dieser Atemschutzträger ist die Feuerwehr aus Hamelspringe in der Alarmordnung vorgesehen.
Speziell geschulte unbezahlte Feuerwehrleute achten an der Einsatzstelle darauf, dass jeder Trupp noch genug Sauerstoff hat und sicher wieder vom Brandherd zurückgekehrt ist.
Tanklöschfahrzeug rutscht in den Graben
Während das Tanklöschfahrzeug eine der kleinen Verbindungswege zwischen Hamelspringe und Böbber befuhr, passierte es: Das schwere Fahrzeug geriet auf der engen Straße nach einer Kurve in den rechten Seitenstreifen und geriet in Schieflage.
Geschoben durch das zusätzliche Gewicht von 750 Litern Wasser im Tank war es dem Fahrer nicht mehr möglich, gegenzulenken.
Zwei Meter vor einem Baum kam der Klein-LKW glücklicherweise zum Stehen, so dass keiner der Ehrenamtlichen verletzt wurde.
Bad Münders Stadtbrandmeister Carsten Koch koordinierte die Bergung des Fahrzeugs.
Er erklärte vor Ort, dass die Fahrer nach den Möglichkeiten der Feuerwehr geschult würden und im Umgang mit ihren Fahrzeugen vertraut seien.
„Doch Fehler passieren auch den Besten mal“, sagte der erfahrene oberste Feuerwehrmann später im Interview (siehe Video).