Wohnhausbrand in Lauenau – Nachbarn helfen Bewohnerin

Großeinsatz in Lauenau: Mehr als 100 Ehrenamtliche aus zahlreichen Ortsfeuerwehren haben am Dienstagabend (03.09.19) den Vollbrand eines Bungalows verhindert. Couragierte Nachbarn hatten zuvor die Bewohnerin aus dem verqualmten Gefahrenbereich geführt und das Dach mit Wasser aus einem Gartenschlauch gekühlt, bis das erste Löschfahrzeug eintraf.

Rauch quillt aus dem Bungalow im Meierfeld (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Rauch quillt aus dem Bungalow im Meierfeld (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Ein Rauchmelder, dazu ein mutiger Nachbar, der die ältere Bewohnerin aus dem Gefahrenbereich rettete und anschließend sogar das Dach mit dem Gartenschlauch kühlte, und auch der schnelle Einsatz von rund 100 unbezahlten Ehrenamtlichen haben am frühen Dienstagabend in der Straße Meierfeld ein größeres Unglück verhindert.

Um kurz nach 18 Uhr war die Nachbarsfamilie gerade beim Abendessen, als nebenan der Rauchmelder im Bungalow anschlug. Wenige Momente später gab es einen lauten Knall und die Bewohnerin rief um Hilfe, während dichter Rauch aus dem Erdgeschoss quoll.

Nachbarn beobachten die Löscharbeiten. Sie hatten die verletzte Frau aus dem Rauch geführt und erste Löschversuche unternommen (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Nachbarn beobachten die Löscharbeiten. Sie hatten die verletzte Frau aus dem Rauch geführt und erste Löschversuche unternommen (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Der Nachbar lief zum Haus und führte die benommene und geschockte Bewohnerin des Bungalows aus dem Rauch heraus in Sicherheit.

Durch mehrmaliges Nachfragen erfuhr er, dass sich niemand mehr in dem Haus aufhalten sollte.

Während parallel der Notruf gewählt wurde, begann er anschließend damit, das Dach mit Wasser aus einem Gartenschlauch zu kühlen, während sich seine Familie um die Frau kümmerte.

Eine hohe Rauchwolke wies Helfern den Weg zum Brandort (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Eine hohe Rauchwolke wies Helfern den Weg zum Brandort (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Aufgrund der ersten Notrufe hatte die Rettungsleitstelle sofort das Stichwort „B2“ ausgelöst, also für einen Brandeinsatz der nächst höheren Alarmstufe.

Dutzende Ehrenamtliche aus Lauenau, Pohle und Feggendorf fuhren zeitgleich zu ihren Feuerwehrhäusern, zogen sich um und rückten mit den Einsatzfahrzeugen aus.

Schon auf der Anfahrt konnten sie eine massive Rauchsäule sehen. Als nur wenige Minuten nach dem Alarm das erste Löschfahrzeug eintraf, schlugen heftige Flammen aus einer Terrassentür an der Rückseite des Hauses und das Feuer hatte sich bereits bis in das Dach vorgearbeitet.

Atemschutzträger bereiten sich für den Einsatz vor (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Atemschutzträger bereiten sich für den Einsatz vor (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Während sich der, mit drei Rettungswagen und einem Notarzt, angerückte hauptamtliche Rettungsdienst um die, durch das Einatmen von Rauch, verletzte Bewohnerin bemühte, gingen die Feuerwehrleute zunächst mit Strahlrohren gegen die Flammen an der Rückseite des Hauses vor und verhinderten, dass sich das Feuer weiter ausdehnte.

Kurze Lagebesprechung, "Ten for Ten" genannt. Man bespricht zehn Sekunden, was in den nächsten zehn Minuten wichtig ist (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Kurze Lagebesprechung, „Ten for Ten“ genannt. Man bespricht zehn Sekunden, was in den nächsten zehn Minuten wichtig ist (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Da der Brand von unten her auf das Dachgebälk übergegriffen hatte, forderte der Einsatzleiter die Ehrenamtlichen aus Bad Nenndorf mit der Drehleiter nach, die kurz darauf in der engen Straße vor dem Wohnhaus in Stellung gebracht wurde.

Die Drehleiter trifft am Brandort ein und wird neben dem Bungalow aufgestellt (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Die Drehleiter trifft am Brandort ein und wird neben dem Bungalow aufgestellt (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Viel hilft nicht immer viel

Früher vertrat man in der Brandbekämpfung die Meinung „viel hilft viel“. Deshalb wurde massiv Wasser auf brennende Häuser oder in brennende Wohnungen gespritzt.

Das führte aber selten effektiv zum Erfolg:

Oft waren die Wasserschäden im nicht vom eigentlichen Brand betroffenen Gebäudeteil anschließend größer, als die Zerstörung durch das Feuer. Dazu verdampfte das Löschwasser auf den Ziegeldächern oder lief, wie Regen, einfach in die Dachrinne ab, ohne wirklich zu löschen.

Die Atemschutzüberwachung führt minutengenau Buch über die eingesetzten Atemschutzträger, damit niemandem im giftigen Rauch die Luft ausgeht (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Die Atemschutzüberwachung führt minutengenau Buch über die eingesetzten Atemschutzträger, damit niemandem im giftigen Rauch die Luft ausgeht (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Die Feuerwehr Lauenau setzt deshalb seit einiger Zeit auf ein System, bei dem das Wasser mit speziellen Löschlanzen der Firma „FogNail“ zu einem Sprühkegel mit sehr vielen kleinen, fein verteilten Tropfen zerstäubt wird.

Aus nur einem Liter Wasser entsteht so eine Oberfläche von bis zu 100 Quadratmetern, die in kürzester Zeit sehr viel Wärme aus dem Brandbereich aufnehmen kann.

Die Löschlanzen liegen neben dem Wohnhaus im Gras (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Die Löschlanzen liegen neben dem Wohnhaus im Gras (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Der Kühleffekt entzieht dem Feuer aber nicht nur Energie – durch die feinen Tröpfchen wird die Bildung von thermischen Gasen reduziert, auch Gegenstände und Menschen werden vor der Hitze geschützt.

Geschickt eingesetzt, können die Feuerwehrleute das Feuer so auf einen bestimmten Bereich beschränken und dann löschen, ohne dass zuviel Wasser benutzt werden muss.

Am besten stellt man sich die unterschiedliche Wirkung so vor:

Eine brennende Fläche wird mit einem 10×10 Meter feuchten Tuch bedeckt, die andere wird mit einem einzigen dünnen Strahl aus dem Schlauch gelöscht.

Effektiver Einsatz der Löschlanze unterm Dach

Und auch bei diesem Brand hat sich die Anschaffung des Systems offenbar bezahlt gemacht.

Die Atemschutztrupps konnten die Speziallanze von außen durch kleine Löcher der Dachhaut in einem Bereich des Dachstuhls einsetzen, in dem sich die Flammen schon stark ausgebreitet hatten.

Ohne, dass der brennende Dachstuhl von innen betreten werden musste.

Feuerwehrleute löschen letzte Glutnester im Dach (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Feuerwehrleute löschen letzte Glutnester im Dach (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Das Feuer wurde so ohne großen Löschwassereinsatz großflächig niedergeschlagen.

Anschließend konnte ein Atemschutztrupp über die Dachbodentreppe den nun abgekühlten Bereich aufsuchen und mit Hilfe einer Wärmebildkamera gezielte Nachlöscharbeiten durchführen.

Verkohlte Möbelteile werden aus dem Haus getragen (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Verkohlte Möbelteile werden aus dem Haus getragen (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Rund 45 Minuten nach dem ersten Alarm waren auch die letzten Flammen im Bungalow erstickt und die Feuerwehrleute konnten mit den Aufräumarbeiten im Haus beginnen.

Unter Atemschutz wurde verbranntes Mobiliar aus dem Haus getragen und auf letzte Glutnester untersucht.

Der Bungalow ist unbewohnbar, aber nicht vollständig ein Raub der Flammen geworden (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Der Bungalow ist unbewohnbar, aber nicht vollständig ein Raub der Flammen geworden (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Geplante Lösch-Choreographie

Was für Außenstehende oft ungeplant und chaotisch aussieht, folgt an der Einsatzstelle übrigens immer einem klaren Muster, das von den Feuerwehrleuten während der Dienstabende in ihrer Freizeit wieder und wieder geübt wird, damit es im Ernstfall auch reibungslos funktionert.

(Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
(Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

So gibt es Helfer, die sich schon auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausrüsten, um sofort Menschen aus gefährlichem Rauch retten zu können.

Mit diesem Gartenschlauch hatte der Nachbar das Dach gekühlt, daneben liegt ein Verteiler der Feuerwehr (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Mit diesem Gartenschlauch hatte der Nachbar das Dach gekühlt, daneben liegt ein Verteiler der Feuerwehr (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Andere bauen nach der Ankunft am Einsatzort eine dicke Schlauchleitung vom Fahrzeug zu einem Verteiler auf, an den wiederum bis zu drei weitere, für gewöhnlich etwas dünnere, Schläuche für die Brandbekämpfung  angeschlossen werden.

Diese erste Angriffsleitung wird überwiegend aus dem Tank des ersteintreffenden Löschfahrzeugs gespeist, so wie vorgestern Abend in Lauenau vom „TLF 3000“, wobei die Zahl 3000 das mitgeführte Löschwasser in Litern beschreibt.

Sieht chaotisch aus, ist aber alles nach Plan: Eine Schlauchleitung führt vom Hydranten zum TLF 3000 der Feuerwehr Lauenau, eine weitere zum Verteiler mit dem Löschangriff (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Sieht chaotisch aus, ist aber alles nach Plan: Eine Schlauchleitung führt vom Hydranten zum TLF 3000 der Feuerwehr Lauenau, eine weitere zum Verteiler mit dem Löschangriff (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Da der Wassertank bei mehreren angeschlossenen Schläuchen schnell geleert ist, wird zügig eine Zuleitung von einem Unterflurhydranten zum Tanklöschfahrzeug gelegt.

Der Maschinist des TLF bleibt die ganze Zeit am Fahrzeug und überwacht die Pumpe. Im schlimmsten Fall ist er für das Leben der Atemschutzträger im Gebäude verantwortlich: Haben sie zu wenig Druck oder geht das Wasser aus, kann das Feuer ihnen gefährlich werden und den Weg abschneiden (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Der Maschinist des TLF bleibt die ganze Zeit am Fahrzeug und überwacht die Pumpe. Im schlimmsten Fall ist er für das Leben der Atemschutzträger im Gebäude verantwortlich: Haben sie zu wenig Druck oder geht das Wasser aus, kann das Feuer ihnen gefährlich werden und den Weg abschneiden (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Dessen Maschinist kann dadurch nicht nur seinen eigenen Fahrzeugtank füllen, sondern auch das Wasser direkt aus dem Hydranten über seine Pumpe zu den angeschlossenen Schläuchen fördern und noch etwas Druck mit der Motorpumpe hinzugeben.

Denn nicht immer reicht der Wasserdruck aus dem örtlichen, vom Trinkwasser getrennten, Löschwassernetz aus.

Bereitgelegte Schläuche (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Bereitgelegte Schläuche (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Der Maschinist ist Garant für genug Wasser

Im schlimmsten Fall ist „der Maschi“ für das Leben der Atemschutzträger im Gebäude verantwortlich:

Haben sie zu wenig Druck oder geht das Wasser aus, kann ihnen das Feuer gefährlich werden und sogar den Rückweg abschneiden!

Aus diesem Grund hat der Feuerwehrverband jüngst einen Vorfall in Gera scharf verurteilt, bei dem Unbekannte mehrere Hydranten während eines Großbrandes abgedreht und damit die Zuleitung von Löschwasser unterbrochen hatten.

Dort war einem Maschinisten der plötzlich fehlende Zulauf aufgefallen und er konnte offenbar noch auf den wieder gefüllten Wassertank des Fahrzeugs umschalten, bis die Ursache gefunden worden war.

Alles im Blick: Der Maschinist der Drehleiter achtet darauf, dass das Fahrzeug immer sicher steht und ausbalanciert ist (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Alles im Blick: Der Maschinist der Drehleiter achtet darauf, dass das Fahrzeug immer sicher steht und ausbalanciert ist (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

„Unsichtbare“ Hydranten werden oft zugeparkt

Während Hydranten früher in massiven Ausführungen an der Straßenoberfläche standen, sind sie heute meist „unterflur“ verbaut, also unterhalb der Oberfläche.

Nach dem Entfernen des gußeisernen Deckels wird ein „Standrohr“ eingesetzt, an das dann Schläuche angeschlossen werden.

Überlebenswichtig, aber ohne Feuerwehreinsatz leicht zu übersehen: Ein Standrohr steckt in einem geöffneten Unterflurhydrant (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Überlebenswichtig, aber ohne Feuerwehreinsatz leicht zu übersehen: Ein Standrohr steckt in einem geöffneten Unterflurhydrant (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Diese „Unsichtbarkeit“ ist aber häufig ein Problem: Bei immer geringer werdendem Parkraum für immer mehr Fahrzeuge werden Autos gerne mal auf den unscheinbaren gußeisernen Deckeln abgestellt.

Entweder, weil die Fahrer nicht darauf achten, oder aber einfach, weil „es ja sowieso nie brennt“ und man im Ernstfall das Auto „einfach wegfahren werde“…

So passiert es immer wieder, dass die Feuerwehr erst Autos zur Seite ziehen („vier Schaufeln, vier Räder“) oder Schläuche sogar von einem weiter entfernten Hydranten zum Löschfahrzeug legen muss.

Auch ein "Klassiker": Wer mit einem Streifenwagen direkt vor dem Brandhaus parkt, steht im schlimmsten Fall im Weg und muss immer warten, bis alle Einsatzfahrzeuge wieder abgerückt sind 😉 (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Auch ein „Klassiker“: Wer mit einem Streifenwagen direkt vor dem Brandhaus parkt, steht im schlimmsten Fall im Weg und muss immer warten, bis alle Einsatzfahrzeuge wieder abgerückt sind 😉 (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Weil die Hydranten auch für die Feuerwehr oft, gerade nachts, nicht so schnell zu entdecken sind und sich niemand deren Lage in größeren Orten einfach so merken kann, gibt es inzwischen auf vielen Fahrzeugen auch Lagepläne in Papierform oder auf einem elektronischen Tablet.

Zwar weisen auch weiße Schilder mit rotem Rand auf die Lage hin. Doch zum genutzen Hydranten (im vorletzten Bild) befand sich die Hinweistafel auch gut zehn Meter entfernt in 2,3 Metern Höhe an einem Laternenpfahl…

Ein Gestell mit Atemschutzflaschen wird zur Einsatzstelle gerollt (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Ein Gestell mit Atemschutzflaschen wird zur Einsatzstelle gerollt (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Einsatzstellenhygiene gegen Krebs

Ein Brand wie in Lauenau zieht noch stundenlang eine aufwändige Logistik nach sich.

Insgesamt waren 99 Helfer im Einsatz, davon auch 9 Trupps unter Atemschutz, die groflächig dem giftigen Rauch ausgesetzt waren.

Viel giftiger Rauch: Um alle Einsatzkräfte vor Spätfolgen zu schützen, wird die belasteten Einsatzkleidung der nah am Feuer arbeitenden Helfer getauscht (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Viel giftiger Rauch: Um alle Einsatzkräfte vor Spätfolgen zu schützen, wird die belasteten Einsatzkleidung der nah am Feuer arbeitenden Helfer getauscht (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Um zu verhindern, dass giftige Partikel vom Einsatzort über die Einsatzkleidung in die Fahrzeuge und die Umkleidebereiche im Feuerwehrhaus getragen werden, wo sie bisher nach Einsätzen ausdünsteten und mögliche Giftstoffe von allen Einsatzkräften noch über Wochen eingeatmet werden mussten, gibt es inzwischen das Konzept der Einsatzstellenhygiene.

Ordentlich verschwitzt und mit verrauchter Einsatzkleidung sitzt dieser Feuerwehrmann nach seinem Einsatz unter Atemschutz an einem Löschfahrzeug (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Ordentlich verschwitzt und mit verrauchter Einsatzkleidung sitzt dieser Feuerwehrmann nach seinem Einsatz unter Atemschutz an einem Löschfahrzeug (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Dafür wurden auch in Lauenau noch am Ort Traininganzüge ausgegeben und belastete Einsatzkleidung oder Geräte getauscht bzw. direkt gereinigt.

Auch das wurde durch unbezahlte Ehrenamtliche geleistet, die hier aus den Ortschaften Schmarrie und Hülsede-Meinsen alarmiert wurden.

Voller Einsatz unter schwerem Atemschutz (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Voller Einsatz unter schwerem Atemschutz (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Nach dem Einsatz ist…

Mit dem erfolgreichen Löschen der Flammen war es nicht vorbei: Schläuche mussten eingerollt und getauscht, Geräte gesäubert, Atemschutzflaschen ausgetauscht oder neu befüllt und die Fahrzeuge wieder mit Löschwasser und Kraftstoff befüllt werden.

Wenn alle mit anpacken, ist auch das Aufräumen nach einem kräftezehrenden Einsatz noch gut zu schaffen! (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Wenn alle mit anpacken, ist auch das Aufräumen nach einem kräftezehrenden Einsatz noch gut zu schaffen! (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

In Lauenau wurden unter anderem zwei große Leitungen mit Verteiler, 3 C-Rohre, das FogNail Nebellöschsystem, eine Steckleiter, Brechwerkzeuge, Drucklüfter zum Entrauchen und zwei Wärmebildkameras zum Aufspüren von versteckten Brandnestern im Dachgebälk eingesetzt.

Ein Drucklüfter steht am Hauseingang (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Ein Drucklüfter steht am Hauseingang (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Nachdem der Energieversorger angefordert wurde und Strom und Gas abgeschaltet hatte, konnten die letzten Helfer, bis auf eine Brandwache, gegen 22 Uhr die Einsatzstelle verlassen und ihren Feierabend fortsetzen. (sim)

Hinweis: Alle Fotos sind für die eingesetzten Rettungskräfte wie immer kostenlos zu erhalten. Bitte wendet euch bei Interesse mit einer offiziellen Mailadresse eurer Organisation an redaktion@n112.de! 


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