Bad Nenndorf: Feuerwehreinsatz auf der Autobahn 2

Mit dem Stichwort "LKW-Brand" sind am Montagabend (10.06.19) die Feuerwehren aus Bad Nenndorf und Waltringhausen auf die Autobahn 2 in Richtung Dortmund alarmiert worden.

Die Polizei hat zwei der drei Fahrstreifen Richtung Dortmund gesperrt, damit die Feuerwehrleute sicher arbeiten können (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Die Polizei hat zwei der drei Fahrstreifen Richtung Dortmund gesperrt, damit die Feuerwehrleute sicher arbeiten können (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren sind nicht immer spektakulär. Oft genug stellt sich am Einsatzort heraus, dass es sich um einen Fehlalarm oder eine irrtümliche Alarmierung handelt.

Und so manch einer mag sich denken:

„Dafür habe ich jetzt den Krimi sausen lassen…?“

Meist wird über Einsätze dieser Art aufgrund der „Banalität“ dann auch selten in der Presse berichtet.

Für mich ein Grund mehr, die trotzdem ständig vorhandene unbezahlte Bereitschaft der Helfer zumindest hier immer wieder in die Öffentlichkeit zu tragen und auch über Einsätze wie am gestrigen Abend zu berichten…

Rund 30 Ehrenamtliche der Feuerwehren Bad Nenndorf und Waltringhausen waren um kurz vor 22 Uhr zu einem LKW-Brand auf die Autobahn 2 in Richtung Dortmund alarmiert worden.

Der abgekoppelte Anhänger steht auf dem Standstreifen, ein Feuerwehrmann begutachtet eine Öllache (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)
Der abgekoppelte Anhänger steht auf dem Standstreifen, ein Feuerwehrmann begutachtet eine Öllache (Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Wenige hundert Meter hinter der Anschlussstelle Bad Nenndorf hatte es an einem polnischen LKW nach ersten Angaben vor Ort einen Motorschaden gegeben.

Vermutlich durch die Rauchentwicklung aufgeschreckt, wurde die Feuerwehr alarmiert.

(Foto: n112.de/Stefan Simonsen)

Beim Eintreffen der Feuerwehr war kein Feuer mehr festzustellen, dafür befand sich eine kleinere Öl-Pfütze auf dem Standstreifen unter dem bereits abgekuppelten Auflieger.

Die Ehrenamtlichen mussten nicht mehr eingreifen und konnten wieder in die Feuerwehrhäuser fahren, nach insgesamt rund 35 Minuten war der Einsatz für sie beendet.